Tipps

Wie werde ich ein besserer Basketballspieler?

Was ist wichtig, wenn ich mit Basketball spielen anfangen möchte?

Junior-Tipps

Neben dem selbst auf dem Feld spielen sollte man sich noch einige zusätzliche Dinge für den Basketballsport aneignen:  

Kenne ich die Basketball Regeln?


  • Du solltest dich schon genau mit den Regeln des Sports befassen, den du ausübst (auch wenn die Basketballregeln bestimmt nicht die einfachsten sind)!
Kann ich Anschreiben oder Zeit nehmen?
  • Wenn ich spiele, gibt es immer andere, die den Spielblock ausfüllen und die Zeit nehmen. Das Amt des Kampfgerichts beruht im Breitensport aus Gegenseitigkeit. Wenn ich spiele schreibt einer für mich an. Umgekehrt nehme ich die Zeit oder schreibe an, wenn andere Teams aus meinem Verein spielen. Um das Anschreiben zu lernen kannst Du dir den Anschreibelehrgang des DBB´s herunterladen. Hier ist ausführlich beschreiben, wie man den Block ausfüllt und worauf man achten muss. Die Tätigkeiten des Zeitnehmers und des 24-Sekunden-Zeitnehmers sind in den Basketballregeln beschrieben.
Argumente für den Basketballsport
  • Es gibt viele Argumente dafür das Kinder/ Jugendliche Sport in ihrer Freizeit betreiben. Viele Kinder/ Jugendliche bewegen sich heutzutage viel zu wenig. Der Schulsport alleine reicht nicht mehr aus, um den Kindern/ Jugendlichen genügend Bewegung zu verschaffen. Sport beugt Haltungsschäden und Rückenbeschwerden vor.
  • Um das Bewegungsdefizit zu beheben bietet sich in der Freizeit Sport im Verein an. Dort können sie sich je nach Sportart in Punkto Koordination und Kondition verbessern.
  • Insbesondere sind Mannschaftssportarten besonders zu empfehlen, da hier der Umgang zueinander ein wichtiger Bestandteil ist. Teamarbeit ist sowohl in der Schule als auch später im Beruf immer sehr gefragt. Die Grundregeln dafür kann man gut beim Basketball lernen.
  • Der Basketballsport hat bestimmt nicht einen solchen Bekanntheitsgrad wie Fußball, bietet sich allerdings als interessante Trendsportart an. Basketballvereine gibt es fast in jeder Stadt. Eine Liste mit Basketballvereinen in Deutschland findest du hier.
Zeitaufwand
Natürlich muss man für eine Sportart, die man im Verein betreibt regelmäßig Zeit einplanen. In vielen Mannschaften wird wenigstens 1-2 mal in der Woche trainiert. Dazu können in der Saison noch Heim- und Auswärtsspiele kommen. In Mannschaften, die in höheren Ligen spielen, kann auch noch ein drittes Training hinzukommen. Sinnvoll ist bestimmt bis zum U10 Bereich ein Training 1 - 2 mal die Woche. Ab der U12 empfiehlt sich ein Training von wenigstens 2 mal die Woche, um die Spieler/innen technisch, spielerisch, konditionell und koordinativ richtig zu fördern. Der oben angesprochene Zeitrahmen ist für jeden Jugendlichen/ jedes Kind machbar. Es gibt bestimmt wesentlich schlechtere Hobbies als Sport. Artikel zum Thema
Die Kinder werden immer unsportlicher Schulen sollen Ärzte für Gesundheitsunterricht anstellen Düsseldorf. Bewegungsmangel, falsche Ernährung, Übergewicht und hoher Fernsehkonsum verschlechtern zunehmend die Gesundheit der Kinder in Nordrhein-Westfalen. Deshalb fordert die SPD-Gesundheitsexpertin Hendricks einen gezielten Gesundheitsunterricht durch angestellte Ärzte an Schulen. Nach Angaben des Bochumer Mediziners Grönemeyer könnten bundesweit Milliarden Euro Behandlungskosten im Jahr für kranke Kinder und später chronisch kranke Erwachsene gespart werden, wenn Kinder früh erlernten, was ihr Körper braucht, und wie man damit umgeht. Grönemeyer verwies auf eine Studie der Universität Karlsruhe, wonach zehnjährige Jungen noch in den 70er Jahren bei einem Sechs-Minuten-Lauf im Durchschnitt 1150 Meter weit rannten. Heute schaffen sie nur noch 890 Meter. Elfjährige Schülerinnen erreichten beim Weitsprung im Jahr 1995 noch im Schnitt 3,10 Meter, heute sind es nur noch 2,78 Meter. Im Jahr 2001 wurde bei einem Test in Kinder- und Jugendarztpraxen bereits bei sieben Prozent der Kinder erhebliche Fettleibigkeit festgestellt. In der Antwort auf eine Anfrage lehnte Schulministerin Sommer (CDU) die Einstellung von Ärzten zur Erteilung von Gesundheitsunterricht an Schulen ab. Eine erfolgreiche Gesundheitsförderung könne nicht auf Schüler beschränkt werden, sondern müsse auch die Eltern einschließen, sagte Sommer. Außerdem finde Gesundheitsförderung an Schulen in den Fächern Biologie, Chemie, Sport und Politik statt. Gleichzeitig arbeiteten die Schulen seit Jahren in der Gesundheitsvorsorge mit den Krankenkassen zusammen. Dagegen beklagte die SPD-Abgeordnete Hendricks fehlende Maßnahmen in der Gesundheitspolitik, obwohl die Symptome "seit langem offenkundig" seien. Professor Grönemeyer hatte Schritte gefordert, "damit sich unsere Kinder zu aktiven Menschen entwickeln, die sich gern bewegen und gut ernähren".
Westfalenpost 19.05.2006
  • Zuerst ist hier bestimmt die Basketballgrundschule zu nennen. Eine gute, saubere Wurftechnik ist schon mal nicht schlecht!
  • Wichtig ist auch die richtige Stellung zum Korb. Aus der Drehung werfen ist schwer. Um genau werfen zu können, sollte dein Körper (deine Körperachse) vom Fuß bis zum Kopf Richtung Korb zeigen. Verdrehe dich nicht seitlich. Ändere ggf. deine Fußstellung, so dass beide Fußspitzen Richtung Korb zeigen.
  • Versuche eine Körperbalance herzustellen. Verteile dazu dein Körpergewicht vor dem Wurf (vor dem Absprung zum Sprungwurf) gleichmäßig auf beide Füße.
  • Dann solltest Du beim Wurf deinen ganzen Körper strecken und den Ball am höchsten Punkt abwerfen. Am besten geht das aus der SPD Stellung.
  • Werfe in einem hohem Bogen auf den Korb. Gib dem Ball eine Chance von oben in den Korb zu fallen.
  • Und jetzt das, was man schwer lehren aber fühlen kann:
    • versuche im Schulterbereich locker zu bleiben und nicht beim Wurf zu verkrampfen. Verkrampfst du, verziehst du den Wurf.
    • Versuche ein "weiches" Handgelenk zu haben. Das Abklappen des Handgelenkes kennst du ja. Versuche es immer Richtung Korb (gerade) abzuklappen aber es trotzdem locker zu halten - nichts erzwingen.
Weil Basketball ja bekanntlich ein Mannschaftssport ist und man deshalb nicht alleine auf dem Feld steht, reicht es nicht, wenn man gut werfen, dribbeln oder verteidigen kann. Wenn du folgende Grundregeln beachtest, bist du auf einem gutem Weg ein besserer Basketballspieler/in zu werden:
  • immer den Ball sehen
  • immer feste, möglichst beidhändige Druckpässe geben, keine "Zirkuspässe"
  • keine Aktion machen ohne vorher die Defense zu lesen
  • wenn du gedoppelt wirst, tiefe Körperhaltung beibehalten und zwischen den Verteidigern "durchsteigen"
  • suche deine Stärken, meide deine Schwächen (und die deiner Mitspieler). Nimm nur hochprozentige Würfe, nicht solche die du gerne treffen würdest
  • keine Aktion ohne vorherige Täuschung (außer 1:0 natürlich)
  • keine Aktion "on-the-run" (ich springe mal in die Zone und hoffe, dass dann irgendeiner frei ist), nur springen, wenn du die Aktion selbst mit einem guten Wurf abschließen kannst
  • immer das Gleichgewicht bewahren (tiefer Körperschwerpunkt, schulterbreite Fußstellung)
  • beidbeinigen, stabilen Aktionen (z.B. Powermove) den Vorzug vor einbeinigen, labilen geben (z.B. Korbleger)
  • ein Paß zu einem freien Mitspieler ist immer besser als ein Dribbling 1:1
  • aus Nahdistanz mit beiden Händen gleich gut werfen können
  • Cuts zum Ball immer explosiv und schnell ausführen
  • nie die Geduld verlieren
  • jeden Paß in oder an die Zone bedeutet höchste Gefahr für die Defense und bereitet freie Würfe von Außen vor. Mit vorschnellen Würfen von Außen verspielt man diese Chance
  • Meide die Nähe der Seitenlinie, sie sind zusätzliche Verteidiger. Lass dich niemals von einem Gegenspieler zu einer Auslinie drängen, vor allem nicht im Bereich der Mittellinie
Quelle: Coaches Corner (Günter Steppich)
Wichtig: Stark ist man nur als Team
Da Basketball eine Teamsportart ist, muss das Team funktionieren, damit man erfolgreich spielen kann. Dazu sind einige wichtige Regeln und Tipps zu befolgen:
  • Mannschaftsklima: In dem Team sollte eine für den Spieler und den Trainer angenehme Stimmung herrschen. Es muss Spaß machen Basketball zu spielen. Um das Mannschaftsklima zu verbessern muss man Möglichkeiten besprechen, was jeder einzelne Spieler tun kann, damit sich jeder Spieler wohl fühlt, nämlich nur dann kann jeder seine optimale Leistung abrufen.
  • Rollenwechsel: Jeder sollte mal versuchen sich in die Lage eines jeden Teammitglieds, incl. Trainer zu versetzen. Dadurch bekommt jeder die Möglichkeit die Perspektive des Anderen besser zu verstehen. Das kann für Spielpositionen, Spielsysteme, andere Defense- Positionen oder auch für die Stellung im Team gelten (bester Spieler, Rookie,...)
  • Kritik/ Feedback: Jeder Spieler sollte zur richtigen Zeit (also nicht unbedingt, während einer Übung im Training oder in einer Auszeit im Spiel) den anderen ein Feedback geben oder auch konstruktive Kritik äußern dürfen. Auch sollte der Kritik von anderen bekommen dürfen und damit sollte jeder Spieler auch zuhören können, was die anderen zu sagen haben. Diese Kritik sollte er dann nicht persönlich genommen werden und man sollte sich nicht angegriffen fühlen. Kritik, die über das "Basketballerische" hinaus führt, sollte allerdings nicht vor dem Team, sondern in einem Vier-Augen-Gespräch geklärt werden.
  • Toleranz: Jedes Teammitglied sollte versuchen mit allen anderen Teammitgliedern klar zu kommen. Es muss akzeptiert werden, das jeder Mensch Ticks und Macken hat. Diese muss man lernen zu akzeptieren. Jeder Mensch hat (zum Glück) eine andere Persönlichkeit. Man muss nicht mit allen Teammitglieder die besten Freunde sein. Das Ziel muss es sein, das man als Team zusammen Basketball spielen möchte. Da darf es auf dem Spielfeld kein "den mag ich nicht; den kann ich nicht leiden" geben.
  • Konflikte direkt lösen: Konflikte sollten untereinander im direkten Gespräch angesprochen und gelöst werden. Dazu sollte man auf die Person, mit der man ein Problem hat oder wo man davon ausgeht, das diese Person ein Problem mit einem selbst hat, direkt zugehen. Hinter dem Rücken der Anderen Schlecht reden ist nicht angebracht. Auch Cliquenbildung und schlechtes Gerede können den Teamspirit schnell zerstören.
  • Konflikte wird es immer geben: Man sollte sich damit abfinden, das es immer Konflikte geben wird und nicht alle gelöst werden können. Das muss man einfach akzeptieren. Viele Probleme können aber dadurch viel effektiver gelöst werden, wenn beide Seiten miteinander kommunizieren.
  • Die 5 auf dem Feld: Die Fünf auf dem Feld werden in der Regel vom Trainer aufgestellt und gewechselt. Von diesem Fünf muss jeder volles Vertrauen zum anderen haben und ihn unterstützen und anfeuern. Jeder Spieler braucht etwas für das Selbstvertrauen. Wenn ein Spieler frei unter dem Korb steht muss dieser den Ball bekommen, auch wenn man selbst vielleicht die Ansicht vertritt, das dieser nicht trifft oder man selber gegen einen Verteidiger besser die Punkte machen kann. Wenn der Trainer den Spieler spielen lässt, wird er seinen Grund dafür haben. Ist er nicht gut für das Spiel oder macht er etwas Falsch, wird das der Trainer schon regeln. Die anderen vier Spieler müssen weiter mit diesem Spieler Basketball spielen und dürfen ihn nicht ausgrenzen. Ansonsten hat man in der Offense nämlich eine 4 gegen 5 Unterzahlsituation.
  • Jeder für jeden: Auf dem Spielfeld sollte jeder Spieler für jeden da sein. Egal wie krass der Fehler war: Jeder im Team sollte versuchen den Fehler eines anderen wieder wett zu machen.
  • Das Verhalten eines jeden Spielers sollte im Sinne des Spiels immer sportlich fair und den Basketballregeln entsprechend sein.
  • Provokationen vom Gegner: Auf Provokationen vom Gegner solle man grundsätzlich nicht reagieren. Auch im Basketballsport gibt es einige Teams oder Gegner, meist die sportlich schwächeren Teams, die zum Mitteln der Provokation greifen. Meist ist es ihre einzige Chance zu gewinnen. Ziel ist es, den Gegenspieler aus dem Konzept/ der Konzentration zu bringen und dadurch die spielerischen Defizite auszugleichen. Solche Teams/ Spieler legen es darauf an, unüberlegte Reaktionen bei Gegenspieler zu provozieren. Reagiert man als Spieler darauf, hat der Gegner das erreicht, was er wollte. Der Spieler verliert die Konzentration und spielt schlechter. Er lässt sich auf Diskussionen ein, anstatt Basketball zu spielen. Auch kann es bei unüberlegten Reaktionen im schlimmsten Fall zu Strafen vom Schiedsrichter kommen (Der Schiedsrichter sieht meistens erst die zweite Aktion, also die Revanche). Professionell überhört man die Provokation des Gegners und versucht ihn mit spielerischen Mitteln zu zeigen, was man von seinem Benehmen hält.
  • Schiedsrichter: Wer selbst Schiedsrichter ist, wird es wissen. Schiedsrichter sind auch nur Menschen, die nicht alles sehen können. Diskussionen mit den Schiedsrichter bringen in 99,9 % gar nichts. Oder hat schon jemand erlebt, das ein Foul oder eine andere Aktionen nachträglich zurückgenommen wird? Somit sollte man sich als Spieler korrekt zum Schiedsrichter verhalten und ihn evtl. sachlich auf etwaige Missstände auf dem Feld hinzuweisen. Zudem merken die meisten Spieler nicht, das sie durch Diskussionen auf dem Spielfeld schlechter spielen. Die Diskussion mit dem Schiri sollte man dem Trainer überlassen. Das ist sein Job!
  • Auftreten auf dem Spielfeld: Als Spieler sollte man versuchen 100% seiner Leistung auf dem Feld abzurufen. D.h. konzentriert sein und einen freien Kopf haben (70% der Leistung im Basketball sind "Kopfabhängig"). Man sollte sich jederzeit möglichst Professionell und fair verhalten.
  • Mitspieler: Basketball ist ein Teamsport. Als Team gewinnt man und verliert man. Auf dem Spielfeld sollte man seinen Mitspielern helfen und Mut zusprechen. Bei guten Aktionen kann man seinen Gegenspieler auch abklatschen oder ein Lob anbringen. Nörgeleinen und schlechte Stimmung sind auf dem Feld fehl am Platz. Der Mitspieler, weiß meistens selber, das die letzte Aktion nichts war. Dann muss er das nicht auch noch von seinen Mitspielern hören. Das ist ggf. die Sache des Trainers. Man sollte als Spieler immer versuchen seinen Mitspieler Selbstvertrauen zu geben. Nur so können die Mitspieler und somit das Team, das auf dem Platz steht, besser spielen. Jeder Spieler muss mit seinen Mitspielern, die ihm der Trainer auf´s Feld stellt, auskommen. Für die Aufstellung ist der Trainer zuständig. Die Fünf Spieler auf den Feld müssen dann das Beste daraus machen. Rivalitäten , "mit dem spiele ich nicht" oder "der kriegt keinen Ball von mir" darf es auf Feld nicht geben. Arbeite für deine Mitspieler auf dem Feld mit. Hilf ihnen, wenn sie noch nicht so gut sind. Gib ihnen sachlich Tipps wie sie es besser machen können. Versuche die Fehler deiner Mitspieler auszubügeln anstatt rumzubrüllen...
Teste deine Einstellung anhand der folgenden 10 Fragen
  • Ich komme immer und pünktlich zum Training. Wenn ich einmal aus wirklich wichtigen Gründen nicht kann, sage ich meinem Coach rechtzeitig Bescheid.
  • Ich bin bei jedem Spiel dabei, auch wenn es auswärts ist und wir sowieso verlieren, die Sonne scheint und im Schwimmbad so viele nette Mädels/Jungs sind.
  • Ich höre meinem Coach immer aufmerksam zu, und versuche seine Anweisungen so gut wie möglich umzusetzen.
  • Ich gehe in jedem Training und bei jedem Spiel an meine Leistungsgrenze und gebe immer vollen Einsatz, vor allem in der Defense, ohne dass mich der Coach dazu erst anschreien oder mit Strafen drohen muss.
  • Ich rede mehr mit meinen Mitspielern als mit dem Gegnern und den Schiedsrichtern und bin dabei niemals unfair oder beleidigend.
  • Ich stehe zu meinen eigenen Fehlern und suche nicht nach Ausreden.
  • Ich bin selbstkritisch und suche selbst nach guten Spielen nach Schwächen, die ich beim nächsten mal abstellen will. Ich strebe immer nach Perfektion, obwohl ich weiß, dass ich sie nie erreichen kann, denn es gibt immer etwas, das man noch besser machen kann.
  • Ich respektiere meinen Gegenspieler und ihre Leistung und behandle sie immer fair.
  • Ich setze mir sportliche Ziele, die ich konsequent und ehrgeizig verfolge.
  • Ich stelle mich immer uneigennützig in den Dienst meines Teams. Der Erfolg der Mannschaft ist mir wichtiger als mein persönliches Abschneiden.
Drucke diese Seite aus und kreuze (ehrlich!!) die Aussagen an, die für dich zutreffen, dann zähle die Punkte (je Frage/Kreuz einen Punkt)
Auswertung: 10-9: Du bist auf dem besten Weg ein sehr guter Spieler zu werden. 8-7: Für den ganz großen Erfolg reicht es leider nicht, aber du kannst ja an deiner Einstellung noch arbeiten. 6-5: Du wirst sicher mal ab und zu ein gutes Spiel machen, aber deine Möglichkeiten wirst du niemals richtig ausschöpfen. 4-3: Für dich bleibt leider nur der Freiplatz! 2-1: Spielst du eigentlich überhaupt Basketball? 0: Du bist eine aggressive Dumpfbacke, dein IQ liegt ungefähr bei Zimmertemperatur, und du weißt noch nicht mal wie man Basketball schreibt. Auswertung von Günter Steppich (Coaches Corner)
Auch vor dem Training gibt es einige Dinge, die man beachten sollte:

Essen vor dem Training


Bestimmt ist es nicht sinnvoll sich kurz vor dem Training eine fette Dönertasche oder 2 Menüs bei McDonalds "reinzuziehen". Nichts vor dem Training zu essen ist aber ebenfalls nicht richtig. Folgendes sollte man bei den Mahlzeiten vorm Training beachten:
  • Zwischen Essen und Training sollte wenigstens eine Stunde liegen (Verdauen und Sport kann der menschliche Körper nur eingeschränkt gleichzeitig)
  • Zu empfehlen ist eigentlich alles, was nicht schwer im Magen liegt. Salat, Nudel oder eine paar Schnitten Brot sowie Obst wie z.B. Bananen sind bestimmt das optimale.
 

Trainingsausrüstung


Zudem Training sollte man auch immer mit der richtigen Ausrüstung gehen. Dazu gehören folgende Dinge:
  • Sportsachen
    • kurze Sporthose
    • T-Shirt (kurze oder gar keine Ärmel)
    • Basketballschuhe (nicht irgendwelche ausgelatschten Sportschuhe. Basketballschuhe schnürt man im übrigen feste zu, so dass sie perfekt am Fuß anliegen. Lose Schnürsenkel sehen cool aus, sind im Basketball aber gefährlich -> Verletzungsgefahr.
    • Wer viel schwitzt kann sich mit einem Schweißband behelfen. Am Handgelenk oder (cooler) am Unterarm hält es den Schweiß weitgehend auf und die Hand bleibt trockener - der Basketball kann dann besser unter Kontrolle gebracht werden.
  • Trinken: eine Flasche Wasser (hier bietet sich auf jeden Fall eine PET-Flasche an. Glasflaschen in der Sporthalle sind gefährlich. Die meisten Spieler bevorzugen als Getränk Mineralwasser mit oder ohne Kohlesäure.)
  • Duschzeug (bestehend aus Handtuch und Duschgel)
  • Andere warme Kleidung, damit der Körper nach dem Training nicht auskühlt.
  • im Winter ist für die nassen Haare bestimmt auch eine Mütze angebracht.
  Zeitplanung
Gut ist auch eine richtige Zeitplanung. Sei immer pünktlich in der Halle. Plane immer 10-15 Minuten für das Umziehen ein. Auf den letzten Drücker kommen ist bestimmt nicht ideal.
Schule
  • Nerviges Thema: Schule! Um das Thema "Du musst noch was für die Schule tun, sonst bleibst du noch hängen" gleich im Keim zu ersticken, sollte man es erst gar nicht so weit kommen lassen. Wenn es in der Schule läuft (alle Noten sind o.k.), dann gibt es meistens auch kein Problem mit Training oder Spielen. Auch gegen ein Extra-Training werden die meisten Eltern nichts einzuwenden haben, wenn es eben keine Probleme in der Schule gibt. Durch schlechte Noten in der Schule, hat sich schon der ein oder andere talentierte Jugendspieler um ein weiterkommen im Basketball gebracht. Lasst es nie soweit kommen...
  • Allerdings: Egal wie es im Basketball läuft; ohne Schule und einer guten Ausbildung läuft heute gar nichts mehr. Selbst viele Basketballspieler in der BBL studieren nebenbei. Außerdem kann in Deutschland noch keiner von 10 Jahren Profi-Basketball leben. Daher bietet sich an, egal wie gut man nachher im Basketball wird, noch einen Beruf in der Tasche zu haben. Nicht jeder kann so erfolgreich wie Dirk Nowitzki sein.

Einstellung

Auch wenn man nicht direkt ein Basketball- Profi ist, sollte man versuchen an das Training professionell heranzugehen. Natürlich soll der Spaß nicht zu kurz kommen, aber mit der richtigen Einstellung und Vertrauen zum Trainer kann man sich schneller verbessern.