Phoenix Hagen erkämpft sich den Sieg in Luxemburg

Ein Sieg als Höhepunkt des Kurztrainingslagers: Mit einem 85:72 (41:37)-Sieg bei den Musel Pikes hat sich ProA-Ligist Phoenix Hagen in Luxemburg präsentiert. Bereits am Freitag war das Team ins deutsche Nachbarland gereist, bevor nun das Testspiel anstand. Nach einem starken ersten Viertel wurde es kurzzeitig noch einmal eng. Der zweistellige Sieg war letztlich aber ungefährdet. Unter den rund 120 Zuschauern waren auch einige Hagener Fans, die das Team feierten, bevor es am nächsten Tag zurück in die Heimat fährt.

Seinen ersten öffentlichen Einsatz im Phoenix-Dress nach seiner Rückkehr aus Gotha absolvierte Jonas Grof. Das Hagener Eigengewächs war beim Spiel gegen die Artland Dragons am vergangenen Sonntag noch geschont worden, da er erst kurz zuvor aus Taipeh zurückgekehrt war, wo er für die A2-Nationalmannschaft bei der Universiade spielte. Gegen die Musel Pikes fand Phoenix früh sehr gut ins Spiel und holte sich bereits im ersten Viertel eine zweistellige Führung. Das 13:24 bei 1:40 Minute auf der Uhr zwang die Gastgeber zur Auszeit. Nach zehn Minuten hieß es dann 16:27. Im zweiten Viertel kamen die Feuervögel nicht mehr so leicht zum Abschluss, mussten ihre Führung aber nie abgeben. 37:41 lautete der Pausenstand.

Vier Minuten waren im dritten Viertel noch auf der Uhr, als die Hausherren das erste Mal vorne lagen. Der sehr intensive Spielabschnitt endete letztlich ausgeglichen mit 20:20. Das 57:61 bedeutete aber nur ein leichtes Polster für die Feuervögel vor dem Schlussviertel. Das nutzten die Gäste, um ihre Stärken auszuspielen und den Sieg festzuzurren. Am Ende stand das Ergebnis von 72:85 hinter einer munteren Partie, in der alle zehn mitgereisten Feuervögel zum Einsatz kamen. Am Sonntag wird sich das Team am späten Vormittag auf den Rückweg nach Hagen machen. Das letzte Spiel in der Preseason bestreitet Phoenix Hagen am kommenden Samstag, 16. September, ab 12.30 Uhr beim Hansi-Witsch-Turnier in Niederzissen in Rheinland-Pfalz gegen den Ligakonkurrenten Crailsheim Merlins.

Alex Nolte (Co-Trainer Phoenix Hagen): „Wir freuen uns über den Sieg, müssen aber noch genauer in unseren Rhythmus finden. Vor allem im zweiten Viertel hatten wir Probleme in der Abstimmung. Wir dürfen nicht immer die erste Option nehmen, sondern müssen schauen, wie wir zu leichten Punkten kommen. In der zweiten Halbzeit und gerade im Schlussviertel haben wir es besser gemacht. Es war sehr gut, dass Dominik Spohr und Alex Herrera nach ihren leichten Verletzungen wieder dabei waren. Gerade unter den Körben hat uns das enorm geholfen.“

Musel Pikes – Phoenix Hagen 72:85 (37:41)

Phoenix Hagen: Spohr (18), Herrera (17), Brooks (9), Aminu (9), Grof (9), Baumann (8), Hollersbacher (5), Reid (4), Günther (3), Lodders (3).

Phoenix Hagen

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