Enttäuschende Vorstellung der EN Baskets in Iserlohn!

Iserlohn Kangaroos – EN Baskets Schwelm (47:31)  87:59

Die EN Baskets wollten nach der Heimniederlage gegen den FC Bayern Basketball 2 im Derby gegen Iserlohn eine bessere Leistung zeigen und sich so auf die letzten schweren Partien der regulären Saison vorbereiten. Verzichten mussten die Blau-Gelben auf ihren Head-Coach Falk Möller, der aufgrund einer tiefen Beinvenenthrombose nicht mit dabei sein konnte. Wir wünschen: „Gute Besserung!“

Doch guten Sport präsentierten die EN Baskets, die von Kristofer Speier gecoacht wurden, lediglich in den ersten 5 Minuten des 1.Viertels. Danach bestimmte der Gastgeber das Geschehen auf dem Platz und ließ den Schwelmern keine Chance. Allerdings machten es die EN Baskets Schwelm ihren Kontrahenten auch ziemlich leicht. Denn die Vorsätze mit Engagement und Kampfgeist den Kangaroos das Leben schwer zu machen, war über weite Strecken des Spiels nicht erkennbar. Allein die Rebound-Statistik 43 zu 24 zu Gunsten der Iserlohn Kangaroos, spricht Bände über den Einsatzwillen der EN Baskets Schwelm. Bereits zur Halbzeit lagen die Hausherren verdient mit 47:31 vorne und begannen auch in der 2.Hälfte das Scoring.

Ein kleines Aufbäumen zu Beginn des 3.Viertels mit zwei gelungenen Dreiern der Schwelmer, beantwortete Iserlohns Coach mit einer Auszeit, in der er seine Mannschaft offensichtlich wieder in die Spur brachte. Danach dominierten die Kangaroos ihre Gegner und bauten den Vorsprung kontinuierlich aus. Bereits früh ergaben sich die Schwelmer und enttäuschten sowohl die zahlreichen Fans, als auch den Interims-Coach Speier: „Wir haben im Training hart gearbeitet, aber nichts davon heute zeigen können.“

Auch in den letzten 10 Minuten der Partie gab es kein Schwelmer Aufbäumen. Lediglich Kapitän Thomas Reuter und der wiedergenesene Dario Fiorentino versuchten, den Kangaroos Paroli zu bieten.

Jetzt muss sich bei den EN Baskets Schwelm einiges tun, um in der kommenden Woche gegen die KIT GEQUOS aus Karlsruhe, dem Tabellenletzten der ProB-Süd, wieder erfolgreich zu sein. Mit der aktuellen Performance wird es für die Playoffs definitiv nicht reichen. Sollten die Schwelmer in die Playdowns abrutschen, wird gegen die starke Konkurrenz auch das Unterfangen Klassenerhalt ein Ritt auf der Rasierklinge werden. Nicht umsonst heißt es Abwehrkampf – dieser hat für den Aufsteiger der 1.Regionalliga-West bereits jetzt begonnen!

EN Baskets Schwelm: Mikutis 7, Perl 3, Meyer-Tonndorf, Schröter 11, Cuic 9, Bredt, Fiorentino 9, Reuter 14, Jean-Louis, Boyce 6

EN Baskets Schwelm

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