Phoenix kassiert zu deutliche 76:98-Niederlage in Baunach

Am vorletzten Spieltag der ProA-Hauptrunde mussten sich das Team von Headcoach Kevin Magdowski den Baunach Young Pikes stellen. Der erwartete Siegeswillen der jungen Bamberger brachte ihnen am Ende einen deutlichen 98:76 (51:55)-Heimerfolg und ließ die Feuervögel vor allem im letzten Viertel (23:5) erblassen.

Das Personal:

Die Gastgeber mussten krankheitsbedingt auf Ferguson und Edwardson verzichten und starteten mit Olinde, Wolf, Fowler, Keppeler und Mc Dowell White. Phoenix Hagen schickte als Starting-Five Grof, Spohr, Herrera, Brooks und Godbold ins Rennen.

Der Spielverlauf:

Die erste Hagener Führung markierte Derreck Brooks zum 2:3, doch danach rannten die Baunacher erstmals davon und stellten schnell das 11:3 her. Wiederum Brooks und Jonas Grof verkürzten für Phoenix zum 11:9, bevor es nach einigen Führungswechseln Joel Aminu und Dominik Spohr schafften, die Feuervögel in Führung zu bringen (21:24). Christopher Fowler konnte jedoch kurz darauf per Dreier ausgleichen. Zur Viertelpause führten die Young Pikes knapp mit 31:28.

Das zweite Viertel begannen beide Mannschaften nervös und unkonzentriert
im Abschluss. Beim 35:30 (7:03 Minuten) für Baunach nahm Phoenix-Headcoach Kevin Magdowski die erste Auszeit. Die Feuervögel agierten daraufhin konzentrierter und
gingen, angeführt von Dominik Spohr und Alex Herrera, unterstützt von Marco Hollersbacher und Jannik Lodders, mit vier Punkten Vorsprung in die Halbzeitpause (51:55).

Das dritte Viertel startete vielversprechend mit einem Dreier durch Derreck Brooks, Baunach ließ sich aber nicht abschütteln und so blieb die Partie stets eng. Ein technisches Foul gegen Olinde konnte Phoenix nicht dazu nutzen, die Führung auszubauen. Und auch ein Spohr-Freiwurf mit anschließendem Ballbesitz brachte keinen Erfolg. In diesem Spielabschnitt häuften sich die Fehler in der Offensive, die Anzahl der Turnover auf Seiten der Feuervögel stieg zudem rasant an, sodass letztlich 19 Turnover auf der Habenseite verbucht werden mussten. Hagen ging schließlich mit einem 71:75-Rückstand ins letzte Viertel.

Das letzte Viertel wurde für Phoenix Hagen zum Desaster. Nach einem schlechten Start, den die Baunacher zur 80:71 Führung nutzen konnten, nahm Magdowski eine Auszeit. Dieses Mal brachte sie aber nicht den notwendigen Schub und die Mannschaft hatte dem Baunacher Siegeswillen nichts Gleichwertiges mehr entgegenzusetzen. Innerhalb von 90 Sekunden wurde das Spiel aus der Hand gegeben. Drei Offensivfouls in Folge durch Alex Herrera und Javon Baumann sowie zwei technische Fouls auf Phoenix-Seite brachten die Young Pikes endgültig auf die Siegerstraße. Das letzte Viertel ging somit 23:5 an die Gastgeber und sorgte für den zu deutlichen 98:76-Sieg der Baunach Young Pikes über Phoenix Hagen.

Trainerstimme:

Phoenix-Headcoach Kevin Magdowski: „So wie es nun gegen Baunach gekommen ist, wollten wir das natürlich nicht. Die Young Pikes haben sich am Ende rausgespielt, das ist uns nicht gelungen. Wenn man als 7. Oder 8. In die Playoffs startet, dann muss man sich schon früh und intensiv auf diese Spiele vorbereiten und das tun wir. Dass es gegen Baunach nicht zum Sieg gereicht hat, ist natürlich nicht schön, aber wir legen den Fokus jetzt völlig auf die Partie gegen Köln und thematisieren auch schon Crailsheim und Vechta im Training. Wahrscheinlicher ist das Aufeinandertreffen mit Crailsheim in den Playoffs, theoretisch kann es aber auch noch Vechta werden.

Die Statistik:

Baunach Young Pikes – Phoenix Hagen: 98:76 (51:55)

Phoenix Hagen: Spohr (19), Herrera (14), Aminu (12), Brooks (11), Grof (7), Lodders (5), Godbold (4), Baumann (2), Hollersbacher (2), Günther, Fouhy, Bredt.

Baunach Young Pikes: Fowler (20), Olinde (16), Edigin Jr. (13), McDowell-White (13), Wolf (13), Taras (11), Gomila (4), Keppeler (3), Bruhnke (3), Drell (2), Nicklaus.

Phoenix Hagen

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