Westfalen-Duell und Playoff-Kampf auf Augenhöhe

Für Phoenix Hagen stehen an diesem Wochenende gleich zwei wichtige Heimspiele auf der Agenda. Am Freitag, 2. März, 19.30 Uhr, treten die Uni Baskets Paderborn zum Westfalenduell an und am Sonntag, 4. März, 17 Uhr, wird mit den RÖMERSTROM Gladiators Trier ein direkter Konkurrent im Kampf um die Playoff-Plätze in der „Ische“ auflaufen. Besonderes Highlight am Sonntag wird die Ehrung von DER #5, David Bell, sein.

Den Hagenern, die am letzten Spieltag auf Kapitän Dominik Spohr verzichten mussten (er wurde Vater von einer gesunden Tochter), wird auch am Doppel-Wochenende ein wichtiger Akteur fehlen: Jonas Grof verletzte sich während des Auswärtsspiels in Ehingen so stark am Auge, dass er eine zweiwöchige Schonfrist einhalten muss und in den Partien gegen Paderborn und Trier nicht auf dem Parkett stehen kann.

Als die Feuervögel am 9. Dezember zu Gast in Paderborn waren, stand bei den Feuervögeln noch Dietmar Günther als Head­coach an der Seitenlinie und die Uni Baskets hatten sich gerade mit dem US-Center Ethan O‘Day verstärkt. Der 24-Jährige hatte im Hinspiel mit zehn Rebounds sogar direkt seine bis heute persönliche Rebound-Bestleistung erbracht. Inzwischen reiht er sich mit durchschnittlich 9,9 Punkten und 5 Rebounds in die Riege der Paderborner Topscorer ein. Angeführt von Devonte Brown (13,5 Punkte), punkten auch Morgen Grim und Maximilian Kuhle durchschnittlich zweistellig. Im Februar gelang den Paderbornern lediglich ein Sieg aus vier Spielen gegen den Tabellenvorletzten aus Baunach. Zuletzt unterlag das Team von Cheftrainer Uli Naechster den Hanau White Wings denkbar knapp mit 75:76 in eigener Halle. Summa summarum macht das für die Ostwestfalen den 13. Tabellenplatz vor dem 25. Spieltag.

Bereits zwei Tage später steht mit den RÖMERSTROM Gladiators Trier ein echter Brocken auf der Speisekarte der Feuervögel. Tabellenplatz 7, 13 Siege, 11 Niederlagen, 26 Punkte. Fast genau so sieht es bei Phoenix Hagen aus. Jedoch gewinnen die Feuervögel vor dem 25. Und 26. Spieltag noch den direkten Vergleich und stehen somit auf Platz 6. Die Trierer, angeführt von Headcoach Marco Van den Berg, unterlagen Phoenix Hagen in der Hinrunde knapp mit 68:72. Zuletzt verbuchten die Moselstädter zwei sehr knappe Siege gegen Hamburg und Karlsruhe und auch der Überraschungssieg gegen Vechta am 18. Spieltag (89:88-Sieg) zeigt, dass man sie bis zur letzten Sekunde auf der Rechnung haben muss. Topscorer Johannes Joos (durchschnittlich 15 Punkte) fällt weiterhin verletzt aus.

Phoenix-Headcoach Kevin Magdowski: „Unser Fokus liegt aktuell natürlich erst einmal auf dem Freitagsspiel gegen Paderborn. Denn wenn wir ehrlich sind, haben wir gegen Paderborn größere Chancen zu gewinnen. Dennoch darf man sie nicht unterschätzen. Es verhält sich wie bei Ehingen, die Tabelle spiegelt nicht wider, wie stark die Mannschaft eigentlich sein kann. Mit Kuhle und Brown sind sie außen sehr gut besetzt und auch die Big-Men um O’Day und Voigtmann sind sehr stark. Paderborn ist schwierig einzuschätzen, weil man nie genau weiß, wer das Ruder in die Hand nimmt. Auf Jonas werden wir am Freitag wohl noch verzichten müssen. Bei einer Augenverletzung ist immer ungewiss, wie schnell sie heilt.

Was Sonntag betrifft, sehe ich Trier so oder so in den Playoffs. Wir haben aber das Hinspiel gewonnen und in den letzten Partien, die Trier knapp gewinnen konnte, waren es oft Würfe, die nur 1 von 10 Mal gelingen, die zum Sieg führten. Man muss damit rechnen, dass Trier nie aufgibt und besonders willensstark ist. Mit Buckner haben sie sicherlich einen der besten Spieler der Liga im Kader. Es ist aber auch so, dass sie auswärts ein anderes Gesicht zeigen als zuhause. Ich denke, dass das Sonntagsspiel maßgeblich vom Freitagsergebnis beeinflusst wird und deshalb gilt: Alle Augen auf Freitag!“

Phoenix Hagen

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