Spielbericht: Fünfter Sieg in Folge gelingt Phoenix nur knapp

Für Phoenix Hagen standen am 13. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA die Uni Baskets Paderborn auf dem Programm. Was in der ersten Halbzeit noch nach einem Start-Ziel-Erfolg aussah, entpuppte sich in der zweiten Spielhälfte zu einem harten Kampf gegen ganz starke Paderborner. Letztlich konnten die Feuervögel die Partie 83:82 (49:33) für sich entscheiden und somit den fünften Sieg in Folge einfahren. Wermutstropfen ist die Sprunggelenksverletzung von Jasper Günther, die ihn voraussichtlich zu einer verfrühten Weihnachtspause zwingt. 

Chris Harris änderte auch bei seinem ersten Heimspiel nichts an der Starting Five und schickte zunächst Jonas Grof, Kris Davis, Jannik Lodders, Dominik Spohr und Alex Herrera ins Rennen. Bei den Uni Baskets starteten mit Matthew Klinewski, Joseph Benzinger, Demetrius Ward, Luca Kahl und Ivan Buntic. 

Gleich im ersten Angriff der Begegnung dunkte Alex Herrera für die Hagener zum 2:0. Demetrius Ward legte bei 8:06 für die Gäste nach, doch Feuervögel-Kapitän Dominik Spohr fackelte nicht lange und gab einen ersten Dreier als Antwort (5:2). Für die Hagener baute Jannik Lodders, ebenfalls per Dreier, zum 10:4 aus und als Alex Herrera erneut zum Korb zog und das 12:4 herstellte, nahm Paderborn Coach Uli Naechster seine erste Auszeit (5:38 Minuten). Nachdem Javon Baumann für Alex Herrera auf den Platz kam, sorgte er schnell mit einem Dunk für das 16:6 bevor Jeremy Dunbar zum 19:6 noch einen draufsetzte. Doch dann kamen auch die Gäste in Fahrt und das erste Viertel endete 21:14

Die ersten Punkte des zweiten Spielabschnitts fielen nach einer knappen Minute für Hagen: Kris Davis traf zum 23:14 und Jannik Lodders gleich drauf zum 25:14. Offensivstark präsentierten sich aber nun auch die Paderborner, Center Ivan Buntic verkürzte zum 27:21 und auch wieder zum 30:24 (6:35 Minuten). Doch spätestens beim 39:24, das Alex Hererra per Dreier herstellte, zeigten die Feuervögel, dass sie den Gästen auch das zweite Viertel abnehmen wollten. Joel Aminu erhöhte die Hagener Führung zum 42:26 (3:31 Min.) und Alex Herrera setzte zum 44:26 noch einen drauf. 41 Sekunden vor der Pause nahm dann auch Phoenix Headcoach Chris Harris seine erste Auszeit und Jeremy Dunbar stellte noch das 49:33 her bevor es in die Pause ging. 

Die zweite Halbzeit eröffnete Martin Seiferth für Paderborn zum 49:35. Doch die Antwort der Feuervögel folgte auf dem Fuße und Alex Herrera und Jannik Lodders trafen zum 54:35. Die 20-Punkte-Marke knackte Jannik Lodders wenig später zum 60:39. Die Gäste ließen sich jedoch nicht beirren und nahmen die Verfolgungsjagd auf. Daniel Mixich brachte Paderborn zum 66:51 per Dreier wieder etwas näher heran und nachdem Jospeh Benzinger zum 66:54 (3:27 Min.) traf, holte Phoenix Headcoach Chris Harris sein Team zur Auszeit zusammen. Das Momentum lag nun bei den Gästen, die immer wieder ihre prophezeite Dreier-Stärke nutzten. Mit einem geschrumpften 71:62-Vorsprung ging es ins Schlussviertel. 

Etwas komfortabler wurde es durch einen Spohr-Dreier zum 74:62 doch Connor Wood (75:65) und Joseph Benzinger (75:67) legten nach und zwangen Hagen zur nächsten Auszeit bei 7:20 Minuten. Über zwei Minuten fiel auf beiden Seiten nichts bevor Marc Nagora zum 76:70 traf und somit den Rückstand der Gäste gefährlich klein werden ließ. Noch knapper wurde es beim 77:72 durch Demetrius Ward und Ivan Buntic zum 77:74. Bei 3:15 Minuten verkürzte Daniel Mixich zum 78:76 während in der Hagener Offensive nichts so recht klappen wollte. Erst bei 1:56 traf Alex Herrera zum 80:76, was Marc Nagora zum Anlass nahm, auch noch zum 80:79 zu scoren und letztlich die erste Paderborner Führung überhaupt zum 80:82 per Dreier herzustellen. Dominik Spohr verwandelte nur einen seiner Freiwürfe zum 81:82 und nachdem Jonas Grof Joseph Benzinger 11 Sekunden vor Schluss den Ball abnehmen konnte, rief Harris die Feuervögel zur Taktikbesprechung zusammen. Nachdem ein Dreier-Versuch von Spohr scheiterte, schnappte sich Jannik Lodders den Rebound und brachte Phoenix Hagen 3.7 Sekunden vor Schluss 83:82 in Führung und auch ein Timeout der Paderborner konnte den fünften Phoenix-Sieg in Folge nicht mehr abwenden. 

Phoenix Hagen Headcoach Chris Harris:  “Meinen allergrößten Respekt an Uli Naechster und Paderborn. Es ist genau das eingetreten, was wir von den starken Paderbornern erwartet haben. Es war ein schweres, am Ende knappes Spiel, das wir glücklich gewonnen haben. Wir haben vor allem am Ende nicht das ausgeführt, was wir vorhatten. Konzentrationsfehler und Ballverluste haben es schwierig gemacht und wir müssen alles in allem fitter werden. Aber wir sind erst kurz zusammen und haben neue Laufwege, da müssen wir weiter dran arbeiten.“

Phoenix Hagen: Davis (9), Dunbar (8), Hollersbacher (1), Aminu (6), Lodders (13), Spohr (17), Grof (5), Baumann (3), Herrera (21), Günther.

Uni Baskets Paderborn: Ward (2), Mixich (10), Wood (16), Seiferth (4), Nagora (12), Buntic (11), L. Kahl (5), Benzinger (16), Klinewski (6), Fleute.

Phoenix Hagen

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