Starke zweite Hälfte ermöglicht Sieg gegen Schwelm

Nach dem dreistelligen Sieg gegen die ETB Wohnbau Baskets (102:85) am Vorabend ging es für die ProA-Basketballer von Phoenix Hagen am Sonntag direkt mit dem nächsten Testspiel gegen Kooperationspartner und ProB-Ligist EN Baskets Schwelm weiter. Die gestrige Partie noch in den Knochen, startete das Spiel aus Hagener Sicht holprig, bevor die Feuervögel um den herausragenden Kapitän Dominik Spohr (30 Punkte, acht Dreier) das Ruder herumreißen konnten. Am Ende stand ein 88:82-Sieg. Weiterhin fehlte Jonas Grof, der im Viertelfinale der Universiade in Taipeh acht Punkte für die A2-Nationalmannschaft erzielte und dennoch knapp mit 76:78 gegen Lettland ausschied. Auch auf Jonah Bredt mussten die Coaches Kai Schulze und Alex Nolte wieder verzichten. Er war für den Gegner im Einsatz und verzeichnete zwei Zähler.

Punktetechnisch eröffnete Derreck Brooks die Partie und sorgte für eine 2:0-Führung der Feuervögel. Die nächsten Minuten sollten aber den Hausherren aus Schwelm gehören, die es bis drei Minuten vor Ende des ersten Viertels schafften, die Hagener 27:6 abzuhängen. Endlich aufgewacht, läutete Brooks den so nötigen 13:0-Lauf ein, der den Rückstand nach dem ersten Viertel auf 19:27 verkürzte. Die nächste Führung holte Alex Herrera 1:37 Minuten vor der Halbzeitpause zum 42:41, die Dario Fiorentino den Hagenern jedoch direkt wieder abnahm (42:43). Herrera antwortete erneut mit einem Zwei-Punkte-Wurf. Ein Buzzerbeater von Matias Perl sorgte jedoch für die Schwelmer 47:44-Führung zur Halbzeit.

Nach der Halbzeitansprache kamen die Feuervögel richtig in Fahrt und konnten nach zwei Minuten durch einen Dreier von Dominik Spohr mit 50:49 in Führung gehen. Für den bis dato höchsten Vorsprung sorgte Joel Aminu zum 55:51 (3. Viertel, 4:40 Min.). Absetzen konnte sich keines der beiden Teams im dritten Spielabschnitt, der durch einen Assist von Marco Hollersbacher an Javon Baumann 64:59 für die Hagener ausging. Hart umkämpft war daraufhin das letzte Viertel, welches bis gut eine Minute vor Schluss völlig ausgeglichen verlief (80:81, 1:11 Min.). Mann der letzten Minute war auf Hagener Seite Alex Herrera, der für die finalen acht Punkte bis zum 88:82-Sieg für Phoenix Hagen sorgte.

Kai Schulze (Co-Trainer Phoenix Hagen): „Zu Anfang waren wir nicht ganz da, haben den Schwelmern einen 12:0-Lauf ermöglicht und lagen 6:27 zurück, bevor wir durch eine gute Defensive ins Rollen kamen. Schwelm zeigt ein wirklich starkes Teamwork. Umso erfreulicher, dass wir uns zurückkämpfen konnten. Unser Ziel war es, bei den Rebounds und den Ballverlusten besser zu werden, das ist gelungen. Besonders heiß gelaufen ist heute Dominik Spohr mit 30 Punkten.“

EN Baskets Schwelm – Phoenix Hagen 82:88 (47:44)

Phoenix Hagen: Spohr (30), Herrera (15), Aminu (12), Baumann (11), Brooks (10), Lodders (5), Reid (3), Hollersbacher (2), Günther.

Stationen: 20:6 (5.), 27:19 (10.), 39:33 (15.), 47:44 (20.), 53:57 (25.), 59:64 (30.), 74:76 (35.), 82:88 (40.).

Phoenix Hagen

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